Aminosäuren = Eiweissbausteine
8 Aminosäuren sind für den Menschen essentiell, d.h. sie haben Vitamincharakter. Die Aminosäureforschung steckt noch in den Kinderschuhen. Aufgrund der erhöhten Umweltbelastung und der zunehmend denaturierten Nahrung entstehen Defizite trotz objektiv ausreichender Zufuhr. Gute Aminosäure- Spender sind Algen (z.B.Spirulina) und Heilpilze (z.B.Shi Take)
Erhöhter Bedarf : bei Untergewicht (Kachexie), in der Rekonvaleszenz, Schwangerschaft, Stillzeit, zur Wundheilung, durch Stress.
Durch die heutige Umwelt- und Stressbelastung werden insbesondere schwefelhaltige Aminosäuren (GSH Grundstoffe) vermehrt verbraucht und das Redoxpotential vermindert. Hier einige Beispiel für AS- Wirkungen:
Arginin: nicht essentiell, entspannt Gefäße, wird bei Stress, Verletzung oder Krankheit in erhöhtem Maße benötigt. Diese Aminosäure verbessert die Leistung des Immunsystems und hemmt die Zellvermehrung von Tumoren. Die höchsten Konzentrationen von Arginin finden sich im Bindegewebe.
Carnitin: transportiert Fettsäuren in die Kraftpakete der Zellen, die Mitochondrien, wo sie in Energie umgewandelt werden. Die Fettabbaurate wird während der körperliche Belastung erhöht, der Verbrauch von Kohlehydraten erniedrigt.
Cystein: Schleimhautaufbau, Entgiftung,
Glutamin: bei Müdigkeit ( “Hallo wach”), Übersäuerte Sportler (Laktat Abbau)
Glycin: Entspannung Beruhigung (Zappelphillipp), antientzündlch
Histidin: Magensäure wird gebildet
Lysin: gegen Viren (Herpes labialis mit Zink, Pyridoxalphosphat), Lysin und Prolin sind natürliche Aminosäuren und dienen als Bausteine für Kollagen- und Elastinfasern (Sehnen, Bänder). Bei angel kommt es zu häufigen Herpes-Infektionen und einer verzögerten Wundheilung. Weiter soll Lysin mit Vitamin C die Ausbreitung der Krebskrankheit verlangsamen oder ganz aufhalten (Dr. Rath).
S-Adenosyl-Methionin: gegen Depressionen
Taurin: Gallensäurestoffwechsel (mit Glycin), Zappelphillipp (Epilepsie)
L- Thyrosin: Mangel verursacht Depressionen
L-Tryptophan: Serotonin (Gegenspieler von TNFa bei Autoimmunerkrankungen), Schlafstörungen, Mangel durch falsche Kost, Stress, Pille Amphetamine
Stoll G.: Immunparameter in der Onkologie: NK Zell Zytotoxität, Biosynthesen 1/2003, Fa Biosyn Schorndorferstr.32, 70734 Fellbach; www biosyn.de Demeule, M., Brossard, M., et. al. (2000) 'Matrix metalloproteinase inhibition by green tea catechins.' Biochin7 Biophys Acta. 1478(1): 51-60.
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