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Herpes Zoster Gürtelrose Erreger: Varizella zoster Virus, wird nach Windpocken in der Kindheit endogen aktiviert. Schwere Verlaufsformen: bei Immunschwäche und Zoster im Kopfbereich; Gefürchtet sind die Neuralgien, die nach der Erkrankung auftreten. Therapie: Aciclovir 5gm/kg 3xtgl p.o, lokal austrocknende Behandlung mit antiseptikahaltigen Pasten, Schüttelmixturen Homöopathie: Mez., Ran.b., Merc., Ars., Enzyme (Wobe Mugos E), B- Vitamine bei Neuralgie: Neuraltherapie, Akupunktur, Schmerztherapie, Baunscheidt
Herpes simplex Nach Erstinfektion häufig Rezidive durch endogene Virenaktivierung. Tritt bei Abwehrinderung wie Sonnenbrand, nach Verletzungen Fieber u.ä. an Lippen, Wangen, der Mundschleimhaut oder im Genitalbereich auf. Komplikation: Superifektion mit Bakterien. Schwere Verläufe sind selten.
Therapie: äusserlich Melissensalbe (z.B. Lomaherpan), Adstringierde Antiseptika (Zinkpaste, Tanninlösung), Kamillentee/ -extrakt bei Entzündungen, Virustatika: Aciclovir Salbe und Tabletten Eigenbluttherapie bei häufigem Herpes mit Herpes simpl. inj. Homöopathisch, Ac.form, Canth., Euphorb.,Mez., Rhus tox. kalte Packungen: Heilerde, Quark, kalte Kompressen Procain Infiltration lokal Die essentielle Aminosäure Lysin ist für das Wachstum und das Stickstoffgleichgewicht wichtig. Sie hat sich auch als Mittel gegen Herpes simplex (Fieberblase) und Aphten in Studien bewährt. Lysin verstärkt die Wirkung von Arginin, das wiederum essentiell für Herpessimplex-Viren ist. Lysin verdrängt jedoch Arginin von dem gemeinsamen Transportsystem durch die Intestinalwand. Das Virus baut jetzt fälschlicherweise Lysin statt Arginin in seine DNA-Strukturen ein, kann nun aber nicht mehr weiter wachsen und stirbt. |