Broccoli

Broccoli

Von allen Gemüsesorten, denen man eine Antikrebswirkung nachsagt, hat sich der Broccoli als die wirksamste erwiesen. Inhaltsstoffe des Broccoli ( Sulphorahpan und Indol-3-Carbinol) bringen den Körper dazu, eigene Antioxidantien und Enzyme zu produzieren. Indol-3-Carbinol greift in den Zellzyklus ein und stoppt die für die Tumorzelle charakteristische schnelle Zellteilung.

Ratten, die mit Broccoliextrakt gefüttert wurden und dann stark krebserregenden Stoffen ausgesetzt wurden, wurden weit weniger häufig krank als Vergleichstiere. Auch die Tiere, bei denen Krebs ausbrach, hatten deutlich kleinere Tumore, die langsamer wuchsen als bei den Tieren, die nicht mit Broccoli gefüttert waren. Diese Wirkung ist den o.g. Inhaltsstoffen im Broccoli zuzuschreiben.

Wöchentlich ein Kilogramm Broccoli ist beim Menschen nötig, um die erforderliche Wirkung zu erzielen. Broccoliextrakt ist auch als Nahrungsergänzungsmittel (200-400mg/ Tag) im Handel. Es wird bei Brust-, Dickdarm-, und Prostatakrebs eingesetzt. Der Extrakt ist gut verträglich und kann auch wärend oder nach einer Chemo- bzw. Strahlentherapie empfohlen werden.

Quelle: Douwes F.: Im Kampf gegen Krebs ist mehr als nur ein Kraut gewachsen Teil 1 + 2; OM& Ernährung S12-14,(2004) Nr. 108 , OM& Ernährung S7,(2005) Nr. 110 ,

 

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