Chemotherapie

                                                                                                                                   aktualisiert 11/04
Eine Chemotherapie ist die Behandlung mit meist künstlich hergestellten Substanzen.  Diese Stoffe sollen Tumorzellen und Infektionserreger wie z.B. Bakterien bekämpfen. 
Chemotherapie wird auch als zytostatische Therapie bezeichnet.  Zytostase heißt soviel wie „Zellstillstand“, das heißt, die eingesetzten Wirkstoffe versuchen die Krebszellen am Wachstum zu hindern und zu zerstören. Bei einigen Krebserkrankungen wirkt die Chemotherapie sehr zuverlässig, bei anderen nur wenig. Neuerdings gibt es die Möglichkeit, die
Wirkung der Chemotherapie auf die Krebszellen im Labor testen zu lassen. In manchen Fällen kann die Ansprechrate der Chemotherapie durch eine Hyperthermiebehandlung oder durch Enzyme deutlich gesteigert werden.
Erkundigen Sie sich genau, welche Erfolgsrate die Therapie in Ihrem Fall hat!!!

Chemotherapeutika greifen neben den Krebszellen auch gesunde Körperzellen an. Besonders betroffen sind Zellen, die sich häufig teilen. Dazu gehören Haarwurzelzellen, Knochenmarkszellen (bilden verschiedene Blutzellen) sowie Schleimhautzellen in Mund, Speiseröhre und Magen- Darmtrakt. 
Dadurch kommt es zu den bekannten akuten Nebenwirkungen wie Haarausfall, Infektanfälligkeit, Entzündungsneigung und Gerinnungsstörungen sowie meist zu einer Immunsuppression mit Leucopenie und Lymphopenie die anhalten kann.
Eine Chemotherapie kann aber auch dauerhafte bzw. später einsetzende Schäden verursachen, die unter anderem Herz, Leber und Hormonsystem betreffen. 
Viele Patienten bekommen eine Chemotherapie in drei- bis vierwöchigen Abständen. Die gesamte Behandlung kann Wochen oder Monate dauern.

Chemotherapeutika und Nährstoffversorgung:
Verschiedene Studien beweisen, dass durch eine Chemotherapie das Immunsystem und die Schutzwirkung der antioxidativen Nährstoffe außer Kraft gesetzt werden.  Diese Nebenwirkungen sind in einigen Fällen folgenschwerer als die Krebserkrankung selbst. So können sie u. a. zu ernsthaften Infektionen und Schäden am Herzmuskel  (z.B. Adriamycin) führen.  Eine gute Nährstoffversorgung mit Vitamin A und E konnte helfen, diese Nebenwirkungen zu mildern.

Bei Behandlungen mit Cyclophosphamid, Methotrexat, Fluorouracil und Cisplatin konnten die “Nebenwirkungen der Behandlung” durch Selenzugabe und andere Antioxidantien verringert werden. Diese Nebenwirkungen sind bedingt durch erhöhten Bedarf an  antioxidativ wirkenden Enzymen wie der selenhaltigen Glutathionperoxidase,

Deshalb sollten Patienten, die einer Chemotherapie zustimmen auf eine hohe Versorgung mit Antioxidantien achten. 

Gabe eines Antioxidativen Cocktails: 
Vitamin A         3000 E/Tag
(ß-Carotin10-20mg/Tag),
Vitamin E        100-300 mg/Tag, 
Vitamin C             500 mg /Tag,
Selen                    300 ug /Tag,
(ggf. Zink, Kalium, Calcium, Eisen, Vit. D u.a.
 
Quellen: Biosyn Arzneimittel GmbH Stuttgart u.a.

[Arztpraxis] [Rundgang] [Team] [Schwerpunkte] [Krankheiten] [Allergie] [Rheuma Schmerz] [Grippe & Co] [Krebserkrankungen] [Umweltmedizin] [Mayr Kur] [Vorsorge] [Diagnostik] [Therapie] [Aktuelles] [Kontakt] [Anfahrt] [Arztregister] [Christliche Medizin]