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Chinesische Atemübungen; DIE SECHS HEILENDEN LAUTE:
China hat eine alte Atemtradition. Wir kennen zumeist nur die als "Schattenboxen" bezeichneten Körperübungen, welche fast jeder Chinese in den Städten, in Parks und Fabriken täglich "turnt". Daß hierbei gleichzeitig ein Atemprogramm abläuft, verdoppelt den Wert solcher Übungen, weil der Atem ein wichtiger Weg zur Psyche darstellt. Jede Emotion verändert unseren Atemrhythmus und da die Natur keine Einbahnstraßen kennt, können wir durch gezieltes Atmen unserer Psyche heilsame Impulse: bewußte Steuerung gegen Angst, Schlafstörungen, Kopfweh, Verspannungen, Müdigkeit und andere Wirkungen von negativem Streß.
Der mit sechs Jahren bereits Yoga studierende Chinese MANTAK CHIA lehnt als erster in unserem Jahrhundert die folgenden geheimen Techniken uralten TAO YOGA'S. Sie sollen den modernen, zerrissenen Menschen mit dem Energievorrat des Kosmos, der Luft, dem Raum erfüllen und Umwelt bewußter machen.
DIE LUNGENATMUNG: heilender Laut ist ein stimmloses SSSSS. Beeinflußt werden Kummer, Depression, Trauer. Gewonnen werden Mut, Gelöstheit, Rechtschaffenes Tun.
Sitze auf der Stuhlkante und lege die Handrücken auf die Oberschenkel. Dann hebe beide Arme vor dem Körper nach oben, als ob du einen Ball hebst. Die Ellenbogen bleiben leicht gebeugt.
Wenn die Hände etwas über Scheitelhöhe sind, wird der Blick nach oben gerichtet und die Hände wenden sich um, so als wolle man den Ball jemandem zureichen, der über einem kniet und sich herabbeugt. Man drückt also die Handflächen geradezu nach oben.
Hierbei atmet man auf SSSSS aus, leise und ohne Stimmeinsatz. Nach vollendetem Ausatmen senkt man beide Arme, indem man sie etwas seitlich nach abwärts in die Ausgangsposition führt, so als würde man in der Luft ein großes „O“ schreiben.
Dann die Augen schließen und die Lunge zu erfühlen trachten.
Diese Übung wird drei bis viermal wiederholt.
Bei Lungenverhärtung (Emphysem),Asthma, Depressionen, Infektionen bis zu vierundzwanzig Mal.
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