|
Dauernadeln sind sterile Einmalnadeln. Sie werden nach individueller Prüfung durch den Arzt in einige Punkte der Ohrmuschel eingestochen.
Vor dem Stechen der Nadeln werden die Ohrmuscheln, auf denen sich Punkte für den ganzen Körper befinden, untersucht.
Die kleinen Nadeln, die in das Ohr eingestochen wurden, müssen stimuliert werden, um ihre volle Wirksamkeit zu entfalten. Diese Stimulation wird mit dem kleinen Dauermagneten durchgeführt, der sich am Ende des Plastikstäbchens befindet. Der kleine Magnet ist schwarz eingefärbt. Die beste Wirkung erzielt man, indem man den Magneten dicht über die Nadel hält oder sie leicht berührt und die Plastikhalterung mit dem Magneten zwischen zwei Fingern rasch hin und her dreht. Dabei wird nach dem Generator-Prinzip — wie z.B. auch beim Fahrrad- Dynamo ein sehr schwacher elektrischer Strom erzeugt, der die Wirkung der Nadel verstärkt.
Je schneller man das Stäbchen dreht, um so wirksamer ist die Stimulation.
Die Stimulation soll für die Dauer von 15 - 20 sec. pro Nadel mehrere Male (3-5 mal) am Tag wiederholt werden und außerdem jedes Mal, wenn die Beschwerden auftreten, wogegen Sie die Dauernadeln erhalten haben (z.B. Schmerzen, Rauchverlangen).
Da die Nadeln nur etwa 1 mm über die Hautoberfläche herausragen, fallen sie nicht auf.
Vermeiden Sie, sich an den Stellen die Ohren zu waschen, wo die Nadeln stecken und verwenden Sie dort vorübergehend zur Säuberung Kölnisch Wasser oder Rasierwasser.
Die Nadel darf keine Schmerzen verursachen. Um die Nadel herum darf keine Rötung der Haut als Entzündungszeichen auftreten. Falls doch, muß die Nadel mit einer Pinzette (Z.B. Enthaarungspinzette o.ä.) entfernt werden. Die Stelle wird dann anschließend mit etwas Alkohol oder Wundbenzin gereinigt. In unklaren Fällen lassen Sie die Stelle von Ihrem Therapeuten kontrollieren.
Sie behalten die Dauernadeln etwa eine Woche im Ohr. Falls die Nadeln nicht von der Haut abgestoßen werden und sich die Umgebung der Nadel nicht entzündet (rötet), können Sie die Nadeln auch noch länger stecken lassen, wenn Sie täglich die Einstichstelle kontrollieren.
Sie können die Nadeln mit einer Pinzette selbst leicht entfernen, üblicherweise muß also der Patient deswegen nicht die Arztpraxis aufsuchen.
Eine regelmäßige Stimulation mit dem Magnet- Stäbchen vermeidet fast immer eine vorzeitige Abstoßung der Nadel. Falls die Nadel nicht von Ihnen mit einer Pinzette entfernt wird, erfolgt nach einer gewissen Zeit ganz von selbst die natürliche Abstoßungsreaktion der Haut und die Nadel fällt ab.
|