Diagnostik

Die Diagnose Krebs (Tumor) stützt sich auf das Beschwerdebild, die körperliche Untersuchung und technische Untersuchungen.Tumor heißt auf deutsch Schwellung. Es gibt gutartige und bösartige Tumoren und Gewebsschwellungen aufgrund von Entzündungen oder Verletzungen.Ob ein Tumor gutartig oder bösartig ist, wird bei der Untersuchung einer Gewebsprobe oder eines Abstrichs (histologische Untersuchung) festgestellt.

Körperliche Untersuchung: insbesondere Lymphknotenschwellungen oder Knoten in der Brust oder anderen Organen können auf eine Krebserkrankung hinweisen.

Histologische Untersuchung (Feststellung gutartige - bösartige Zellen): Gewebe und Zellen einer Gewebsprobe oder von einem Abstrich werden unter dem Mikroskop untersucht. Krebszellen zeigen typische Veränderungen. Das Gewebe wird bei einer Biopsie (Punktion oder Endoskopie) entnommen.

Labor: Das Routinelabor ist häufig unauffällig. Bluthusten, Blut im Stuhl oderim Harn sind Krebsverdächtig. Beim Gesunden vernichtet die Körperabwehr Krebszellen.
Bei Krebserkrankungen ist deshalb immer die Funktion des
Immunsystems gestört.

Röntgen (CT, MRT): Viele Krebserkrankungen zeigen sich im Röntgenbild. Mit moderne Verfahren wie die Computertomographie und Magnetresonanztomographie lassen sich auch Tumoren in den Weichteilen bis zu einer Grösse von ca. 1-2 cm nachweisen.

Endoskopie: zur Sicherung der Diagnose müssen Gewebsproben entnommen und histologisch untersucht werden. Dies gelingt im Magen Darmtrakt mit Hilfe der Endoskopie und in der Lunge mit der Bronchoskopie. 

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