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Die Harnbehandlung hat eine lange Tradition. Seit vielen Jahrhunderten ist überliefert, daß sich Soldaten über ihre Wunden urinierten, damit sich die Wunden nicht infizieren und schneller abheilen. In der Medizin werden Medikamente aus Tierharn gewonnen. Z.B. wird das Präparat Presomen, welches von vielen Frauen gegen Klimakterische Beschwerden eingenommen wird , aus Pferdeharn gewonnen.
Harn hat ein Trockengewicht von ca. 50mg/ Tag und enthält u.a. Hormone, Aminosäuren, Zucker, Vitamine, Mineralstoffe, Antikörper, Antigene, Fermente, Cholesterin, Harnsäure und Harnstoff.
Die Eigenharnbehandlung wirkt bei Erkrankungen mit: Gefäßspasmen(Migräne, Gefäßkrämpfen, Schwangerschaftserbrechen, Krampfhusten (Croup), Ödemen ( Lymphödem, allergische Reaktionen, Urticaria, Asthma, Heuschnupfen), Immunstörungen wie: Infektanfälligkeit, (Anginen, Harnwegsinfektionen), schlechte Wundheilung.
Kontraindikationen: dekompensierte Herzkreislauf-, Leber-, Nierenerkrankungen; konsumierende Erkrankungen wie Tuberkulose, fortgeschrittene Krebserkrankung, Schilddrüsenüberfunktion, akute Erkrankungen mit hohem Fieber.
Es ist die äußerliche Behandlung, die Injektion und das Trinken von Harn gebräuchlich. In meiner Praxis wird nur die Injektionsbehandlung durchgeführt. Der Harn wird vor der Injektion untersucht, keimfrei gemacht und dann subcutan injiziert.
Es handelt sich um eine unspezifische Immuntherapie. Die Injektion darf frühestens nach 72 Stunden wiederholt werden. Wenn Verschlimmerungsreaktionen auftreten, müssen diese abgewartet werden.
Die Eigenharninjektion hat schon bei vielen ansonsten therapierefraktären Beschwerden geholfen. Häufig ist eine Behandlung ausreichend. Wissenschaftliche Untersuchungen fehlen.
Kosten der Injektion: Eur 10.-
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