Enzyme

Enzyme werden auch als Biokatalysatoren oder Tempomacher bezeichnet, weil sie biochemische Prozesse im Körper beschleunigen. Enzyme können Immunvorgänge im Körper verstärken (z.B Aktivierung von Killerzellen). Makrophagen werden aktiviert und TNFa und Interleukin 1 gebildet. Krebszellen können sich mit einer Hülle aus Fibrin tarnen und sind dann für Abwehrzellen schlecht erkennbar. Enzyme lösen diese Hülle auf, Krebsantigene werden freigelegt und die Zellen werden durch die Immunabwehr erkannt. Enzyme mindern die Haftfähigkeit abgelöster Krebszellen und verhindern so die Bildung von Metastasen. Immunkomplexe werden aufgelöst und die Ausschüttung von Interleukinen und des Tumornekrosefaktor gefördert.

Für Enzyme mit Papain, Trypsin und Chymotrypsin für Plasmozytom, Kolon- und Mammakarzinom eine Verminderung der krankheis-/ therapiebedingten Beschwerden und eine Steigerung der Lebensqualität, Überlebenszeit sowie Rezidiv-/ metastasenfreier Zeit nachgewiesen werden.

Durch schnellere Eliminierung von Störfaktoren wie Bakterien, Viren oder Krebszellen können auch Entzündungen schneller abklingen und eine schnellere Wundheilung eintreten.

Im Menschlichen Körper produziert die Bauchspeicheldrüse wichtige Enzyme. Diese Enzymproduktion läßt ab dem 30. Lebensjahr deutlich nach.

Im Handel werden tierische Enzyme (meist aus Schweine- Pankreas) und pflanzliche Enzyme (aus Ananas, Grapfruit und Papaya (cave Latexallergie) angeboten.
z.B Wobe Mugos, Bromelaine u.a.

Literatur: Mucos Pharma Geretsried: www.enzyme-in-der-medizin.de

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