|
Küchenkräuter sind würzig, vitaminreich und appetitanregend. Sie enthalten sog. sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die für die Gesundheit große Bedeutung haben, Gewürze sollten häufiger und in größerem Umfang verwendet werden. Frisch haben sie den höchsten Vitamin- und Aromagehalt, sind aber auch tiefgefroren oder getrocknet eine wertvolle Hilfe. In der Regel erfolgt die Zugabe frischer Kräuter erst kurz vor dem Anrichten. Sie werden mit wenigen Ausnahmen nur kurz oder gar nicht mitgekocht. Gewürze in engerem Sinne sollten sparsam verwendet werden und je nach ihrer Würzkraft dosiert sein. Fertige Gewürzmischungen sollten vom kundigen Fachmann weniger verwendet werden. Da die Gewürze sehr vielfältig und unterschiedlich verwendet werden, fällt eine Einteilung schwer.
Für Salate und Rohkost: Borretsch, Bohnenkraut, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Estragon, Petersilie, Sauerkraut die Fettverdauung wird unterstützt durch (schwere und fette Speisen): Rosmarin, Beifuß, Alant, Wermut, Salbei, Thymian, Bohnenkraut, alle Bitterkräuter als Tee, die Eiweißverdauung wird unterstützt durch: Senf, Meerrettich, Kresse, Estragon, Liebstöckel, Petersilie, Küm mel (Schwein), Rosmarin (Hammel, Kalb), Zitronenmelisse (Fisch), Dill (Fisch), Wacholderbeeren (Wild), Lorbeer (Wild), Knoblauch, Schnittlauch, Zwiebeln, die Kohlehydratverdauung (Getreide) wird unterstützt durch: Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander, Engelwurz, Petersilie, Dill, Kerbel, Liebstöckel, Sellerie,
|