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Gicht, Vorbeugung von Harnsäuresteinen:
Harnsäure ist ein Abbauprodukt von Nahrungseiweiß, insbesonder von Innereien. Im Mittelalter galt die Gicht (“das Zipperlein”) als eine Erkrankung der Reichen - derjenigen, die das ganze Jahr genug zu essen hatten. Wie mir mein Vater berichtete konnte nach den Kriegsjahren 1945 den münchner Medizinstudenten kein Gicht- oder Bluthochdruckpatient präsentiert werden. Die Neigung zu erhöhter Harnsäure ist erblich. Die Ernährung spielt eine große Rolle. Insbesondere fleischreiche bzw. eiweißreiche Mahlzeiten mit Alkohol sind Auslöser eines Gichtanfalls.
Therapie: Reduktion von Nahrungseiweiß insbesondere von Innereien, viel trinken verhindert die Bildung von Harnsäuresteinen in Nieren und Blase; unter einem spezifischen Gewicht von 1012 gibt es im Harn keine Kristallisationsprozesse mehr.
Empfehlenswert sind alkalisierende Wässer, wie Fachinger, Wildunger Helenenquelle und Vichy Wasser
Daneben ausreichende Zufuhr indifferenter Getränke (Obstsäfte, Limonaden, Tees)
Verbot einer purinreichen und säureüberschüssigen Kost (Leber, Niere, Sardellen, Fleisch, Fisch, Spargel, Hülsenfrüchte etc.)
Bewährt haben sich Heilfasten und Schotkuren
Quelle: Zimmermann W.: Consilium Cedip Naturheilweisen 1983
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