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Die Hämatogene Oxidationstherapie (HOT),
Die Hämatogene Oxidationstherapie (HOT), auch photobiologische Therapie genannt, ist eine ungiftige und unschädliche biologische Therapiemethode, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, der Zellatmung und der Sauerstoffverwertung in schlecht durchbluteten Gewebsabschnitten führt.
Im Mittelpunkt steht dabei immer die Verbesserung der örtlichen Durchblutung durch eine Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit und damit auch der Thromboseneigung. Die zusätzliche Energiezufuhr bewirkt im Blut des Menschen eine vermehrte Bereitstellung von Sauerstoff und führt zur Biosynthese von gefäßerweiternden, antiallergisch wirkenden, das Abwehrsystem anregenden und thrombosehemmenden Substanzen. Es entstehen Peroxyde, die dem "physiologischen Scavengerbereich" der Enzyme Superoxyddismutase, Gluthathionperoxydase und den Intrazellulären Katalasen zuzuordnen sind (Ohlenschläger 1985).
Indikationen: Überall dort, wo aufgrund von Abnutzungserscheinungen oder Durchblutungsstörungen die Zellatmung nicht mehr genügend gewährleistet ist: beim Raucherbein, bei Herzkranzgefäß- Verengung, bei Thrombosen, bei Gefäßsklerose (Kopf, Herz, Beine), Als unterstützende Begleittherapie: bei allen chronisch entzündlichen und degenerativen Erkrankungen. Bei chronischen Organschädigungen der Leber, der Niere, bei Verschleißerscheinungen der großen Gelenke, Vorbeugend: bei Stoffwechselerkrankungen (Fettstoffwechselstörung, Gicht),
Kontraindikationen: Thyreotoxikose, akute Blutungen (Antikoagulantien- Therapie), Fieber ungeklärter Genese, Lichtdermatosen wie die Porphyrie, hochdosierte Cortisontherapie überdurchschnittliche körperliche Belastungen sind während der Behandlung zu vermeiden (Laktatbildung)
Praktische Durchführung der HOT (nach Wehrli): 1. Es werden etwa 80ml Blut abgenommen. Dieses Blut wird mit Natrium Citrat in ungerinnbar gemacht und mit einer speziellen Apparatur (z.B. Niens OHG oder Eumatron ) mit Licht des UV-C- Spektrums (Frequenz 253,7nm) bestrahlt. Das bestrahlte Blut wird über die Vene zurück infundiert. Intramuskulär werden maximal 20ml gespritzt. 2. Der Patient sollte nach der Behandlung zu Hause eine halbe Stunde ruhen und mindestens einen halben Liter Mineralwasser trinken. 3. Ein Behandlungserfolg ist nach 6-8 Behandlungen zu erwarten (Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, des Konzentrations- und Denkvermögens, der Gehstrecke bei AVK). 4. Eine Fortsetzung der Behandlung in immer größer werdenden Abständen ist empfehlenswert, damit die Konzentration der gebildeten körpereigenen Stoffe nicht absinkt und die heilenden und vorbeugenden Wirkungen erhalten bleiben.
Kosten der Behandlung: Eur 60.-/ Beh.
Literatur: Havlicek H.: Die Behandlung eitriger Prozesse mit Reinjektion ultraviolett bestrahlten Blutes und Eiters. Arch.f.klin.Chir. 180(1934),102-104; Hauss, H.W.: Unspezifische Mesenchymreaktion und die primär chronischen Msenchymerkrankungen; Dt.Ärzteblatt 89(1992),471-482; Krebs, H.: Die Eigenbluttherapie; Jungjohann Verlag Neckarsulm 1989; Krimmel, M.:Hämatogene Oxidationstherapie - Kompendium; Eigenverlag, Lindau 1986; Krimmel, M.: Methoden der UV- Bestrahlung von Blut: HOT/ UVB; Ärztezeitschr. f. Naturheilverf. 33(1992),475-479; May, W.: Die Eigenbluttherapie. Ärztezeitschr.f.Naturheilv. 33(1992),491-497; Ohlenschläger, G., Römer,E.: Die biologische Oxidation und die aktivierten Sauerstoffstufen. Z.Naturheilverf.26(1985), Wehrli, F.: Die Behandlung von Blut mit O2 unter gleichzeitiger Bestrahlung mit UV- Licht. Springer V. Berlin, Heidelberg, New- York 1956; Windstosser, K.: Aktiviertes Autohämolysat zur verbesserten Eigenblutbehandlung. Phys.diät. Ther. 5(1964),1-5
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