Krampfadern

Krampfadern - Venenentzündung und Thrombose

AngeboreneKrampfadern entstehen bei Fehlbildungen oder allgemeiner Bindegewebs-schwäche (z.B.: Leistenbruch, Fußdeformierungen) meist nach der Pubertät bei Stehberufen oder nach Schwangerschaften.
Die häufigste Ursache für erworbene Krampfadern ist die tiefe Beinvenenthrombose mit nachfolgender Funktionsstörung im Bereich der tiefen Venen, Verbindungsvenen, der oberflächlichen Venen und der entsprechenden Kapillargebiete.
EineVenenklappeninsuffizienz und / oder Thrombose läßt sich unblutig mit Hilfe der Sonographie und Dopplersonographie diagnostizieren. Röntgenuntersuchungen sind meist nicht mehr erforderlich.
Venenentzündungen (Thrombosen) entstehen häufig nach einer Verletzung oder einer Infektion aber auch spontan ohne erkennbare Ursache. Die Folge ist in vielen Fällen die Bildung eines Blutklumpens (Thrombose), der den Blutstrom in der Vene unterbricht.

Folgende Faktoren erhöhen das Risiko einer Venenentzündung:      ·Krampfadern, ·Schwangerschaft,  ·Operationen,  ·längere Bettlägrigkeit,  Einnahme der Pille,  ·Rauchen, ·Übergewicht, ·langes Stillsitzen bei einer Fernreise mit dem Auto, Bus oder Flugzeug.
Bei
Übergewicht entstehen Krampfadern der Beine durch vermehrten Druck im Bauchraum.
Krampfadern am linken Bein ein Hinweis für einen Kotstau im absteigenden Dickdarm (z.B. bei Stuhlverstopfung oder Divertikulose). Leistenbruch weisen ebenfalls auf einen erhöhten Druck im Bauch auf der entsprechenden Seite hin.

Ohne Venenklappeninsuffizienz in den großen Venen kommt es zum Auftreten der sog. Besenreiservaricosis. Durch den Druck des gestauten Venenblutes verlängern und erweitern sich diese und erscheinen geschlängelt.
Venenentzündungen und eine Venenklappeninsuffizienz werden durch
Giftstoffe, welche die Venenwand schädigen und die Haut erschlaffen lassen, begünstigt. Diese Giftstoffe entstehen bei ungenügender Verdauung (Dyspepsie). Auch Genußgifte wie der Alkohol lähmen die Venenwand.

Überreichlich zugeführte Nahrung, insbesondere Nahrungseiweiße tragen dazu bei, daß es zur Einlagerung von Kollagen und Proteoglykanen in die Basalmembran der Kapillaren und in das Bindegewebe kommt.  Der Stoff- Austausch auf dieser Transitstrecke zwischen Blut und Zelle - der Zustrom von Nährstoffen wie auch der Abstrom von Stoffwechsel- Endprodukten - wird zunehmend erschwert
Das Bindegewebe „verschlackt“.

[Arztpraxis] [Rundgang] [Team] [Schwerpunkte] [Krankheiten] [Allergie] [Rheuma Schmerz] [Grippe & Co] [Krebserkrankungen] [Umweltmedizin] [Mayr Kur] [Vorsorge] [Diagnostik] [Therapie] [Aktuelles] [Kontakt] [Anfahrt] [Arztregister] [Christliche Medizin]