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Unter Kuren versteht man therapeutische Maßnahmen, die über eine längeren Zeitraum verabreicht werden. Wiederholte Reize führen im Organismus zu einem Ausgleich im vegetativen Nervensystem, zur Abhärtung und zu einer Zunahme der körperlichen Leistungsfähigkeit. Zur Anwendung kommen klassische Naturheilverfahren wie:
1.Thermotraining mit Hilfe des Wassers (Kneippkur),
2.Bewegungstherapie mit Entspannungstraining
3.Heilfasten, Leichte Vollwertkost
4.Heilpflanzenkuren
5.Ordnungstherapie
Auch die homöopatische Behandlung, Eigenbluttherapien Sauerstofftherapien und vieles andere in der Naturheilkunde wird kurmäßig, d.h. über einen Zeitraum von Wochen oder sogar Monate lang verabreicht. Der Grund hierfür ist, daß der Organismus für das Gesundwerden bestimmt Zeiträume benötigt.
Z.B. unterliegen die Reaktionen auf physikalische Reize wie das warme oder kalte Wasser den Gesetzmäßigkeiten der Körperrhythmik und verlaufen nach den Prinzipien eines Kompensations- und Einschwingungs- Vorganges. Dadurch wird lokal und allgemein der Stoffwechsel sowie der vegetativ- hormonale Tonus verändert und Trainingseffekte an verschiedenen Organsystemen erzielt. Die wiederholte Anwendung bestimmter Reize (Stressoren) führt zu physiologischen Kompensationsvorgängen (Adaptaten). Hildebrandt 90).
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