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Manuelle Lymphdrainage
Das lymphostatische Ödem wird in 2 Phasen behandelt: 1. Entstauung durch tgl. Lymphdrainage und Kompressionsverband, 2. Konsolidierung des erreichten Zustandes durch Kompression mittels Kompressionsstrumpf.
Indikationen: Primäre und sekundäre Lymphödeme, Lipödeme, Phlebolymphoststisches Ödem bei chronischer Beinvenen Insuffizienz, Post traumatische und postoperative Ödeme, sympathische Reflexdystrophie (Morbus Sudeck), Schwellungszustand bei Sklerodermie, Ödeme bei Hemiparesen, Ödeme im Gefolge rheumatischer Erkrankungen.
Kontraindikationen: Entzündung mit Mitbeteiligung pathogener Keime, kardiales Ödem, Ödeme bei arteriellen Durchblutungsstörungen, akute Venenentzündung, tiefe Beinvenenthrombose, Halsbehandlung bei Hyperthyreos, Bauchbehandlung bei entzündlichen Darmerkrankungen, Aneurismen, Strahlenschäden,
Grifftechnik: Die Griffe werden großflächig und langsam unter ab- und anschwellendem Druck durchgeführt, das Gewebe wird nicht über die Elastizität hinaus verformt. Die Griffreihenfolgen sind festgelegt.
Grundgriffe sind: stehender Kreis, Pumpgriff, Schröpfgriff, Drehgriff und "Fibrosegriffe".
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