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Um den Blutfettspiegel zu senken, sollte man möglichst cholesterinarm essen. Reicht das nicht aus, helfen blutfettsenkende Medikamente. Außerdem können Sie versuchen, die Oxidationsprozesse zu verlangsamen oder zu verringern. An dieser Stelle kommen die Radikalfänger ins Spiel. Sie verhindern, dass es zu einer Lipidoxidation kommt.
Die Medikamentöse Therapie bei erhöhten Blutfetten sollte erst nach erfolglosem Diätversuch erfolgen:
Nikotinsäure: vermindert die LDL-Cholesterin- Synthese in der Leber, senkt Fette und erhöht HDL- Cholesterin.
Fibrate senken die LDL- Cholesterin- und die Fett-Synthese.
Statatine: senken die Cholesterinsynthese, senken LDL- Cholesterin (Äquivalent sind: Atorvastatin 10mg, Fluvstatin 40mg, Lovastatin 30mg, Pravastatin 20mg, Simvastatin 15mg)
Magnesium: unspezifische Wirkung, senkt alle Fettfraktionen (Anti- Stresswirkung des Magnesiums),
Sitosterin senkt LDL-Cholesterin, präventiv bei Cholesterin-Gallensteinen, Prostatavergrößerung,
Alliin standardisiert (Knoblauch): 1,8 g Knoblauch senkt Gesamtcholesterin um 7%, Fette um 15%, Die Fließfähigkeit des Blutes wird deutlich verbessert, die Trombo- zytenaggregation vermindert. Dosisoptimum: 600 mg Knoblauchtrockenpulver standardisiert auf 1,3% Alliin.
Eicosapentaensäure (Omega-3) und Docosahexaensäure aus Fischölen erhöhen HDL- Cholesterin, senken Neutralfette, verringern die Blutviskosität, verkürzen die Blutungszeit und damit das Thromboserisiko. Fibrinogen wird gesenkt.
Von naturheilkundlicher Seite werden neuerdings Omega-3-Fettsäuren und Pektin empfohlen. Die Kombination soll ähnlich gut wirken wie Statine.
Freie Radikale! Freie Radikale sind gefährlich, wenn sie im Übermaß entstehen. Sie greifen dann nicht nur Krankheitskeime, sondern auch körpereigene Substanzen an. Ihre bevorzugten Opfer sind dabei ungesättigte Fettsäuren, besonders das LDL- Cholesterin (Lipidperoxidation). Eine Rolle spielen: Homocystein (Vitamin B6, B12 abhängig) Fibrinogen (wird durch Omega-3 Fettsäuren gesenkt) Lipoprotein (a) (Vitamin C)
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