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Mineralstoffmangel ?
Kaliummangel verursacht: Adynamie der Muskulatur, Hypo- oder Areflexie, Lähmungen, Apathie, Somnolenz, Koma, Magendarmatonie, Anacidität, Inappetenz, Obstipation, Hypotonie, Arrhythmien, Oedemneigung, Pollakisurie, Zellazidose.
Calciummangel verursacht: Gesteigerte neuromuskuläre Erregbarkeit, latente bis manifeste Tetanie, Parästhesien, Angiospastik, Angina pectoris, Gerinnungsstörungen, Hypergie, Allergie, Osteoporose, Karies, Nagelbrüchigkeit.
Magnesiummangel verursacht: Normocalcämische Tetanie, Krämpfe, Tremor, Muskelzucken, Schlaflosigkeit, Unruhe, Delirium, Angina pectoris, Arrhythmien, Hypercholesterinämie, Dysmenorrhoe, Spasmen der glatten Muskulatur, Störungen der Eiweißsynthese.
Phosphormangel verursacht: Vitamin-D-resistente Rachitis, Minderwuchs, Knochendeformitäten, Kyphose, Zahnfehlstellung, metabolische Azidose, Diarrhoe, Neigung zu Bronchitiden und Pneumonien, Adynamie, Muskelschwäche.
Eisenmangel verursacht: Hypochrome Anämie, Leistungsabfall, Müdigkeit, Kopfschmerz, erhöhte Infektanfälligkeit, Rhagaden, Haarausfall, Nagelbrüchigkeit, Amenorrhoe.
Zinkmangel verursacht: Störung der a- Amylase- und Insulinproduktion, verzögerte Wundheilung, Ulcus ventrikuli et duodeni, gestörte Vitamin-A-Verwertung, Haarausfall, Nagelwachstumsstörungen, Karies, Fruchtbarkeits- und Potenzstörungen, latente Azidose.
In vielen Studien konnte bei einer Quecksilberbelastung gleichzeitig eine Zinkverarmung beobachtet werden. Zink ist wesentlicher Bestandteil der Superoxiddismutase, die ebenfalls zu den Scavenger - Enzymen gehört. Mehr als 200 weitere Enzyme benötigen ebenfalls Zink, um ihre Wirkung entfalten zu können. Als tägliche Dosis werden empfohlen: 20 mg Zink, auf nüchternen Magen. Aufgrund eines Antagonismus zwischen Zink und Selen empfiehlt es sich, die beiden Spurenelemente zu verschiedenen Tageszeiten, z. B, morgens Selen, abends Zink, zu verabreichen.
Manganmangel verursacht: Gestörte Verwertung der Vitamine A und B1, gehemmte Glutaminsynthese im Gehirn, Dysthyreosen, Struma trotz genügender Jodzufuhr, Karies, Hyperergien, Fruchtbarkeits- und Libidostörungen.
Kobaltmangel verursacht: Gestörte Vitamin-B12-Synthese, Perniciosa, Störungen der Methionin-, Alanin- u. Cholinsynthese, Störungen der Methylgruppenübertragung im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.
Kupfer ist für eine Vielzahl von Körperfunktionen notwendig, insbesondere jedoch für eine optimale Struktur und Stabilität des Bindegewebes sowie zur Abwehr freier Radikale. Kupfermangel verursacht Kupfermangel verursacht: Anämie, Adynamie, Inappetenz, Aktivitätshemmung der Atmungsfermente, Osteoporose, Pigmentstörungen, Hemmung der immunbiologischen Abwehr.
Selen ist: ein Radikalfänger;Bestandteil der Gluthationperoxidase (baut Peroxid ab). Bindet Quecksilber (Deshalb vor und nach einer zahnärztlichen Behandlungen 200 mg Selen einnehmen). Selenmangel begünstigt die koronarer Herzerkrankung, Sehstörungen, Rheuma, Krebserkrankungen und hemmt den Abbau von Toxinen und Medikamenten.
Quelle: Neukönigsfelder Arzneimitel GmbH 26197 Grosskneten, Biosyn Arzneimittel Gmbh 70734 Fellbach
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