Müdigkeitssyndrom CFS

Sind Sie nur Müde - oder Krank?

Unlust, Mattheit, unerklärliche Gefühlsschwankungen und Konzentrationsstörungen mögen für sich genommen kein Grund zur Besorgnis sein.  Wer durchlebt in den Erfordernissen des Alltages nicht solche Phasen?  Doch wenn Sie derartige Schwächungen Ihrer Lebenskraft verstärkt erleben, sollten Sie achtgeben.  So harmlos beginnt eine Krankheit, in deren Verlauf Sehstörungen, Haarausfall, Muskelschmerzen und schleichendes Fieber auftreten.

Was ist die Ursache der „chronischen“ Müdigkeit?
Andauernde Antriebsschwäche und Müdigkeit kann als Ursache eine Stoffwechsel-erkrankung (Schilddrüsenunterfunktion oder Hormonstörung) haben. Ist dies nicht der Fall  scheinen nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen chronische Virusinfektionen (Leberentzündung = Hepatitis, Lippenbläschen = Herpes, Cytomegalie Virus, Epstein Barr Virus u.a.) in Frage zu kommen. Die Krankheit ist mit einem Defekt der Körperabwehr vergesellschaftet, welche dazu führt, daß Infektionen (insbesondere Virus - Infektionen und Pilzinfektionen) vom Körper nicht mehr ausgeheilt werden. Auch das AIDS - Virus kann ein chronisches Müdigkeitssyndrom auslösen.
(Labor Screening Hormone, Immunstatus usf. ca. € 250.-)

Allergien, Streß und Umweltgifte verursachen ebenfalls eine Schwächung des Immunsystems, die zu einem chronischen Müdigkeitssyndrom führen kann.
Die Krankheit ist vor allem dadurch charakterisiert, daß die Körperzelle nicht mehr genügend Energie produziert. Die „Verbrennung“ von Sauerstoff in der Zelle, genauer in den Kraftpaketen der Zelle, den Mitochondrien ist gestört. Es kommt zu einem krankhaften Milchsäure Anstieg im Gewebe und im Blut schon bei kleinsten
körperlichen Belastungen.

Das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) Hauptkriterien: 1.Außergewöhnliche geistige und körperliche Erschöpfbarkeit, die zu einer mehr als 50% igen Verminderung der früheren Aktivität insbesondere im beruflichen, sozialen und privaten Bereich führt, tritt neu auf, ohne ähnliche Beschwerden in der Vorgeschichte, dauert über mehr als sechs Monate lang an oder kommt wieder, ist nicht auf außergewöhliche Anstrengung und Beanspruchung zurückzuführen.Keine Besserung durch Bettruhe

2. Konkurrierende Erkrankungen organischer oder psychischer Ursache insbesondere solche, die mit einer Erschöpfbarkeit einher gehen müssen ausgeschlossen werden.

Nebenkriterien: Halschmerzen, schmerzhafte Lymphknotenschwellungen (bevorzugt am Hals in den Achseln)Muskelschwäche und Mißempfindungen bis hin zu Muskelschmerzen (Myalgien)inadäquate Erschöpfbarkeit nach Belastung (24 Stunden und länger anhaltend)   neu aufgetretene Kopfschmerzen;nicht entzündliche, neu aufgetretene Gelenkschmerzen, Erinnerungs- und Konzentrationsschwierigkeiten, die den Tagesablauf beeinträchtigen, Schlafstörungen (schläfrig, schlaflos) (keine Erholung durch Schlaf)                                 (nach BEYER & EIS 1997)

Es gelang der Forschung zu zeigen, daß viele chronische Erkrankungen auf eine Störung im Immunsystem zurückzuführen sind. Beispiele hierfür sind das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS), das Fibromyalgie -Syndrom, die Überempfindlichkeit  gegen Chemikalien (MCS), psychosomatische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma.

Auslöserdieser Störung des lmmunsystems können Bakterien, Viren und Umweltfaktoren sein. Werden diese Faktoren nicht aufgespürt und beseitigt,  kommt es durch die chronische Stimulation des Immunsystems zunächst zu Beschwerden(Symptomen). Hierzu gehören:
Migräne, Kopf- und Gliederschmerzen,
Konzentrationschwäche, Antriebslosigkeit oder Hyperaktivität,
Müdigkeit,
chronischer Schnupfen,
Asthma und 
chronischen Magendarmbeschwerden mit und ohne Durchfällen.
In der Folge kann es zu  chronischen Erkrankungen und schweren Organschädigungen kommen.

Neben Nahrungseiweiß und klassischen Umweltgiften (z.B. Holzschutz-, Flammschutz-, Insektenvernichtungsmitteln) kann eine chronische lmmunstimulation auch von Zahnmetallen (meistens Amalgam oder Palladium) oder Medikamenten ausgelöst werden. Welcher Stoff für die Immunstimulation verantwortlich ist, ist dabei von Mensch zu Mensch, je nach vererbter Veranlagung (genetischer Konstitution) verschieden. Häufig können mit modernen immunologischen Labormethoden die auslösenden Stoffe und die von ihnen verursachten Immunreaktionen ermittelt werden.

Welche Möglichkeiten zur Behandlung des Energiemangels gibt es ?
Orthemolekulare Therapie (Vitamin- und Mineralstoff- Substitution - Entsäuerung): Therapeutisch haben sich Vitamine, die oxidativen Streß vermindern, bewährt.
Chronische Entzündungen führen zu einer
Stoffwechselübersäuerung. Häufig ist deshalb eine Mineralstoffsubstitution mit basischen Mineralstoffen   sinnvoll.
Eine Therapie mit
Sauerstoff ist nur bei ausreichender Vitaminversorgung der Zelle empfehlenswert. Hier hat sich die hämatogene Oxidationstherapie (HOT) bewährt.

„Weglassen“ bzw. "Entfernen" des auslösenden Stoffs: Wenn die individuelle Sensibilisierung des Patienten festgestellt worden ist, kann eine Therapie durch „Weglassen“ bzw.  „Entfernen“ des auslösenden Stoffs eingeleitet werden.  Bei Zahnmetall - oder Giftstoffunverträglichkeit muß die entsprechende Substanz aus dem Körper bzw. aus der Umgebung entfernt werden. 

Entgiftung:Hierbei können Therapien, die den Körper bei einerEntgiftung unterstützen und eine Regeneration der Schleimhaut Barriere, erforderlich werden.  Geeignete MethodenIn sind die Darmreinigung (F.X. Mayr Kur), die Colonhydrotherapie und die Symbioselenkung (Mikrobiologische Therapie) durchgeführt.

Funktionsstörung des Immunsystems: Weiter sollte die Funktionsstörung des Immunsystems mit einer entsprechenden Immun - Therapie behoben werden. Zur Immunmodulation hat sich in unserer Praxis die Eigenblut- oder Eigenharntherapie,  die Homöopathie und ggf. eine Thymustherapie bewährt.

Link: http://www.cfs-news.org

Literaturhinweise zum Thema: Dr. A. Hilgers, Dr. 1. Hofmann (1 995) Springer Verlag: Gesund oder Krank - Das Immunsystem entscheidet; Nix A.: Immer müde - bin ich krank? Trias Verlag Stuttgart 1996; Rea William J.´: Chemical Sensitivity, Vol 1-4, 1992-7, Lewis Publishers, CRC- Press Inc.Boca Raton, FL 33431 USA; Runow  K.D.: Klinische Ökologie 2. Aufl. Hippokrates Verlag Stuttgart 1994; Bieger et al.: Immunologische Laboratorien München Laborinformationen 1997

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