Mund- und Zahnpflege

Der Zahnarzt bringt zeitweise und dauernd fremde Stoffe in die Mundhöhle ein. Desinfektionsmittel wie das häufig verwendete Chlorhexidin wirken in 1 % Lösung über 24 Std. Bakterien tötend; Tenside und andere Waschmittel- Inhaltsstoffe sind in vielen Zahnpasten und in Spuren an jedem Geschirrteil.  Sie schädigen die Mund- und Schleimhäute des Magen- Darmtraktes zum Teil nicht unbeträchtlich.  Das aus Pflanzen- Inhaltsstoffen hergestellte Paradontax (Fa. Madaus) hat die gleiche Bakterien abtötende Wirkung wie Chlorhexidin, wirkt jedoch wesentlich kürzer und ist nicht Schleimhaut schädlich. Sinnvoll ist auch die Sole- Zahnpasta (Fa. Weleda). Für die Säuberung der Zahnzwischenräume ist die Munddusche (z.B. Waterpik), wenn richtig durchgeführt, geeigneter als Drahtbürsten oder die Zahnseide, welche das Zahnfleisch leicht verletzen. Auch zu harte Bürsten verletzen das Zahnfleisch.
Eine Bakterien abtötende Wirkung der Zahnpasta ist normalerweise nicht erforderlich.

Füllungsmaterialien wie Zement, Metalle, Kunststoff und Keramik werden vom Zahnarzt dauernd eingebracht und können zu Unverträglichkeit insbesondere durch das in Lösung gehen von Materialbestandteilen und den Abrieb beim Kauvorgang führen. Durch Verwendung verschiedener Metalle können Mundströme auftreten. Wurzelgefüllte Zähne sind ebenfalls problematisch. Der Nerv ist tot und Entzündungen und Eiterungen werden nicht mehr bemerkt. Tote Zähne können zu Störfeldern werden, die eine chronische Krankheit unterhalten.

Beispiel Amalgam: Quecksilber, Zink und Kupfer sowie andere Bestandteile der Legierung werden durch Fluor (!), Säuren oder Abrieb herausgelöst und teilweise in toxische Verbindungen umgewandelt (Methylquecksilber !). Dies führt zur Enzymblockierung und Unterdrückung des Immunsystems.  Insbesondere werden schwefelhaltige Aminosäuren und Enzyme, die wesentliche Entgiftungsaufgaben erfüllen und der Selen- Stoffwechsel blockiert. Quecksilber verdrängt andere 2-wertige Metalle wie z.B. Zink aus Enzymen und macht sie so unwirksam.  Es kommt zu einem Folsäure Mangel.
Bei Versuchspersonen konnte bereits 10 Tage nach Implantation von Amalgam eine signifikante Veränderung der Darmflora nachgewiesen werden.
Die Filtrationsrate der Nieren wurde deutlich vermindert, freie Radikale werden erhöht, B- Lymphozyten vermehrt und es ließen sich pathologische Immunkomplexe nachweisen.  Es konnte festgestellt werden, daß die NK- Zellen bei 2/3 der „gesunden“ Amalgamträger vermindert sind.  Amalgam ist Sondermüll und gehört nicht in den Mund.

Zu fordern ist ein Verbot von Amalgam, stark wirksamer Desinfektionsmittel und Tenside.

Dr. Treusch hält die Bürste zur mechanischen Reinigung beim Gesunden für ausreichend.  Prof.  Pirlet empfiehlt Calc. Carb. präcipit. Heilerde und Schlämmkreide sind als Putzmittel zu grob und deshalb weniger empfehlenswert.

Erst im Sauren ab PH 5,5 entsteht Karies im Tierversuch.  Der Speichel sollte deshalb beim Gesunden neutral sein.  Basenpulver nach dem Zähne putzen ist allerdings nur eine symptomatische Maßnahme, ähnlich dem Fluor zur Härten des Zahnschmelzes. 

 Die Übersäuerung kommt durch den Zucker in der Ernährung oder durch Gärungsvorgänge im Magendarmtrakt zustande.

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