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Nahrungsmittelunverträglichkeiten aktualisiert 11/04
verursachen Beschwerden des Verdauungstraktes, wie Blähungen, Durchfälle, Bauchschmerzen, können aber auch Übergewicht, Hautausschläge (Neurodermitis), Migräne, chronischen Schnupfen und Asthma auslösen.
Die häufigste Unverträglichkeit ist die Laktoseintoleranz. Sie kann wie auch andere Intoleranzen mit Hilfe des Wasserstoffatemtests in der Praxis auf Kassenkosten durchgeführt werden.
Aktuelle wissenschaftliche Studie bestätigen, dass auch ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und Nahrungsmittelunverträglichkeiten besteht. Unverträgliche Nahrungsmittel gehen mit einer Störung von Stoffwechselvorgängen einher und belasten das lmmunsystem. Diese eigentlich unschädlichen Nahrungsmittel werden im Körper als"fremd" erkannt und vom lmmunsystem bekämpft. Bei diesen Abwehrund Abbaureaktionen entstehen Botenstoffe, die dem Körper das Signal geben - in die Fettzellen Energie einzulagern. Dies begünstigt die Gewichtszunahme. (Messung der Körperzusammensetzung).
Werden unverträgliche Lebensmittel konsequent - für einen gewissen Zeitraum - gemieden, kann sich das Immunsystem von diesen Fremdreizen erholen, und die Stoffwechselvorgänge, die in Zusammenhang mit dem Übergewicht stehen, können gestoppt werden.
Um die Magendarmbeschwerden loszuwerden und für eine dauerhafte Gewichtsreduzierung ist also auch das Meiden von unverträglichen Nahrungsmitteln notwendig.
Bestehen Intoleranzen – nicht Allergien - auf Grundnahrungsmitten, können diese mit Hilfe von neu entwickelten Labortests aufgedeckt werden (ca. € 50.- bis 100.-, keine Kassenleistung). Diese Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie eine mögliche Erkrankung des Verdauungssystems können durch Auswertung von Blut- und einer Stuhlprobe nachgewiesen werden. Auch die für die Fettverdauung wichtigen Mikronährstoffe wie Carnitin, Coenzym Q 10 sowie Vitamin B5 können durch eine einfache Blutentnahme erfasst werden. (€ 85.- keine Kassenleistung).
Die Behandlung des Übergewichtes wird leider nicht von den Krankenkassen übernommen. Paradoxerweise werden erst die Folgekosten des Übergewichtes, wie Bluthochdruck oder Diabetes, wieder von den Krankenkassen bezahlt. Bestehen Nahrungsmittelintoleranzen wie eine Gluthenunverträglichkeit, Laktose- oder Fruktose Intoleranz, müssen diese Stoffe gemieden werden. Besteht eine Unverträglichkeit von Grundnahrungsmitteln, wird anhand einer ausführlichen Befundinterpretation, erklärt, welche Nahrungsmittel in welcher Stärke Reaktionen hervorrufen. Es werden Tipps zur Ernährungsumstellung gegeben.
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