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Neurodermitis (Endogenes Ekzem, atopisches Ekzem):
Auftreten häufig familiär, häufig vergesellschaftet mit Konjunktivitis, -Rhinitis, Asthma.
Erscheinungsbild meist altersabhängig: Säugling: Milchschorf; Kind und Jugendlicher: Ellbeugen-, Kniebeugen - Ekzem; Erwachsener: Neurodermitis diffusa oder lokalisierte Form (z. B. Handekzem)
Haut meist entzündlich infiltriert und lichenifiziert (Ausnahme: Milchschorf), gelegentlich Prurigopapeln, starker Juckreiz, trockene Haut.
Komplikationen von Ekzemen: Bakterielle Infektionen (Staphylokokken, Streptokokken), Infektion mit Viren (Ekzema herpeticatum, Ekzema vaccinatum), Erweiterung durch Kontaktallergie durch Säuren, Laugen, Medikamente
Diagnose: Hauttests (Prick-, Intracutantest) und Bluttests (Rast) sind meist positiv, Gesamt IGE ist meist erhöht. Häufig sind auch Tests auf Kontaktallergene positiv,
Therapie: Das Endogene Ekzem kommt wie der Name sagt von Innen. Deshalb ist es nicht sinnvoll ausschließlich eine äußerliche Therapie mit Salben, Bädern oder anderen Externa durchzuführen.
Es handelt sich um eine Immunstörung. Der Hauptteil des Immunsystems sitzt im und um den Darm. Deshalb haben sich neben Darmreinigungsbehandlungen, Methoden, welche die Darmschleimhautschranke stabilisieren und das Immunsystem modulieren bewährt. Bewährt sind Heilfasten, Abführen, Aderlaß bei vollblütiger Konstitution, emmenagoge Verfahren bei Hypomenorrhoe-, Klimakuren, eine gezielte hypoallergene Diät, die Symbioselenkung , Eigenblut-, Eigenharnbehandlungen, die Homöopathie und Akupunktur.
Link: Arbeitsgemeinschaf Allergiekrankes Kind: http://www.aak.de
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