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Nosoden sind Arzneimittel, welche nach Vorschrift des Homöopathischen Arzneibuches (HAB) aus Krankheits- oder Stoffwechselprodukten von Mensch, Tier, Mikroorganismen oder Viren hergestellt werden können. Die Bezeichnung Autonosode besagt, daß das Ausgangsmaterial für die Nosode vom Patienten selber stammt. Dabei wird gewährleistet, daß das individuelle Krankheitsgeschehen erfaßt wird. Die Einsatzmöglichkeiten von Nosoden sind vielfältig. Sie können bei allen Erkrankungen, denen gestörte immunologische Prozesse und Intoxikationen zugrunde liegen, eingesetzt werden.
Nosoden werden vor allem bei Krebserkrankungen, Allergien und chronischen Infektionen (Infektanfälligkeit) der Atemwege (Nasennebenhöhlen, Angina, Kehlkopf, Lunge), der Harnwege (Blasen, Harnwegs- ,Nierenentzündung) und bei Entzündungen des Magendarmtrakts (Mundschleimhaut, Magen, Dünndarm, Dickdarm) verordnet.
Nosoden lassen sich aus entzündetem Gewebe, Wundsekret, Hautschuppen, Speichel/Sputum, Harn, Stuhl, Vaginalabstrich usf. einer patienteneigenen Pilz- bzw. Bakterienkultur aber auch unspezifisch als Eigenharn- oder Eigenbluttherapie gewinnen.
Häufig sind die Autonosoden der Schlüssel bei bislang therapieresistenten Fällen; sie ermöglichen die Aufhebung von Blockaden und damit eine erfolgreiche Therapie. Die Einzigartigkeit der Erkrankung jedes Patienten erfordert eine individuelle Anfertigung der Nosoden.
Auch im Veterinärbereich werden immer häufiger Nosoden in der Therapie eingesetzt.
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