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Risikofaktoren: Osteoeporose in der Familie, Menopausenalter, Wirbelkörperdeformierungen, Übergewicht, Fehlernährung, Bewegungsarmut.
Diagnose: Wenn Sie 5 cm oder mehr geschrumpft sind ist eine Osteoporose warscheinlich. Bei einer Grössenabnahme von mehr als 10 cm haben Sie Osteoporose. Bei Beschwerden und Risikofaktoren sollte eine Röntgenuntersuchung durchgeführt werden. Finden sich Wirbelkörperdeformierungen, ist eine Knochendichtemessung sinnvoll und allgemeine Stoffwechsel Kontrolle (Blutzucker, Blutfett Werte, Blutdruck etc.).
Die Therapie richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und den Beschwerden. Am wichtigsten ist : regelmäßige (möglichst tägliche) sportliche Aktivität, Kalzium reiche Kost (z.B. Milchprodukte, Kalzium reiche Mineralwässer), Verminderung/ Meiden von Risikofaktoren (z.B. Alkohol, Kaffee, Rauchen), möglichst Reduktion Osteoporose- fördernder Medikamente (Glukokortikoide), bei älteren Menschen Beseitigung von „Stolperfallen“(z.B. Türschwellen) und Tragen eines Hüftschutzes bei Sturzneigung.
Unsere Nahrung ist meist säureüberschüssig (vor allem durch Eiweiß und Zucker). Eiweiß wird im Körper zu Harnsäure abgebaut. Zucker kann im Magendarmtrakt zu Essigsäure vergären. Deshalb sollte Nahrungseiweiß ( Fleisch, Fisch, Käse) und Zucker in der Nahrung reduziert werden. Eine leicht verdauliche Kost ist empfehlenswert. Die Trinkmenge sollte 2 Liter pro Tag erreichen.
Durch Therapie mit basischen Substanzen (Basenpulver, Bullrich- Vital u.a.) lassen sich insbesondere Schmerzzustände beheben. Wie beim Muskelkater durch Milchsäure, entstehen Schmerzen im wesentlichen durch Übersäuerung. Mineralstoffe Puffern die sauren Moleküle. Dies sind vor allem Calcium, Magnesium und Kalium (Kationen). Unser Körper kann diese Mineralstoffe dann nicht verwerten. Die Mineralstoff- Speicher - das ist vor allem der Knochen im Körper werden nicht aufgefüllt. Es ist viel zu wenig bekannt, daß die fortgesetzte Abgabe von Calcium und Magnesium aus dem Knochen zum Puffern überschüssiger Säuren zur Knochenentkalkung und damit zur Osteoporose führen kann.
Therapie in der akuten Phase bei Schmerzen: basische Substanzen, leichte Kost, weniger Nahrungseiweiß, Zucker und Alkohol, Akupunktur, therapeutische Lokalanästhesie (Neuraltherapie), Schmerzmittel: NSAR, Muskelrelaxantien, Calzitonin, ggf. Bettruhe, Stützmieder, schnelle Mobilisation mittels Krankengymnastik, örtlich Wärme (Heusack, Fango, Elektrotherapie), Kältebehandlung (nachVerträglichkeit)
Therapie in der chronischen Phase mit/ ohne Schmerzen: leichte Kost, einschränken von Nahrungseiweiß, Zucker und Alkohol, basische Substanzen, Bewegungstherapie: abwechselnd Ruhe- Bewegung (2 Stunden Bewegung, ½ Stunde Ruhe); tägliches Übungsprogramm, Spazierengehen, Schwimmen, bei Schmerzen: Akupunktur, therapeutische Lokalanästhesie (Neuraltherapie), Ultraschall, Reizstrom, Hydroelektrische Bäder, Schmerzmittel nur bei Bedarf, leichte Massage (kräftige Massage verstärkt oder verursacht Schmerzen), Thermal-Badekuren (z. B. Bad Griesbach: fluoridhaltige basische Schwefelquelle)
Medikamentöse Therapie bei manifester Osteoporose: (Basistherapie bei High- und Low Turnover Osteoporose) Förderung der Kalzium Absorption und Knochen Mineralisation:Kalzium + Vitamin D3, bei High Turnover Osteoporose zusätzlich: bei Frauen nach der Menopause: Hormonsubstitution, bei Männern mit Hypogonadismus: Testosteron, Anabolika
Erweiterte Medikamentöse Therapie: Hemmung der Knochenresorption mit Biphosphonaten oder Calzitonin. Förderung des Knochenaufbaus durch Fluoride: Therapiedauer:max. 4 Jahre
Literatur: Informationen der Orthomed GmbH & Co.KG Herzogstr. 30, 40764 Langenfeld, Osteoporose- Empfehlungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Osteoporose (DAGO),Arzt und Therapie 1 Heft 8 1997. Birkner B., Götte S.: Qualitätsmanagement für die Osteoporose; Der Hausarzt 2(2001) 35,36; www.osteoporose.org
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