Reiseapotheke

Mittel für, die homöopathische Reiseapotheke

·Aconit (Sturmhut) D30: „Krank wie aus heiterem Himmel“, Folgen von kaltem, trockenem Wind, von Schock u. Schreck, trockenes Fieber, große Hitze durstig, ängstlich, ruhelos. Erstes Mittel bei akuter Erkrankung D 30 alle 10-20-min  max. 5 x)

·Belladonna(Tollkirsche) D12: häufig auf Aconit folgend, wenn sich lokale Entzündung entwickelt (z.B.: Hals, Nase, Ohr etc.) mit Hitze, Rötung, Schwellung, pulsierendem Schmerz, trockene oder feuchte Hitze bei Fieber, durstlos, delirante Unruhe, plötzliche Erkrankung und Schmerzen, Folge von Sonnenbestrahlung, Kaltbaden, Zugluft; Luftkrankheit bei Flugreisen (2-stdl. bis 3x tgl.)

·Colocynthis (Koloquinte) D12: „Kolikmittel“; plötzliche Schmerzen (schießend, schneidend, krampfartig); besser durch Zusammenkrümmen und Druck auf die betreffende  Stelle. Beschwerden infolge Zorn und Ärger

·Magnesium Phosphoricum D4: „Neuralgie - und Krampfmittel“ (z.B. Menstruation) Schmerz verschiedener Art plötzlich kommend und gehend; besser durch Druck, Reiben, Wärme, Zusammenkrümmen ; mehrmals eine Tbl. Im Mund zergehen lassen.

·Chamomilla (Kamille)D12: „Das überempfindliche und zornige Kind“ jammern, gereizt, schnippisch,  boshaft, launisch (weiß nicht was es will' Beschwerden nach Zorn, beim Zahnen; besser durch Erschütterung (Fahren, oder gewiegt werden); bei Fieber heiß u. durstig

·Coffea. (Kaffee.) D4-30: ähnlich überempfindlich auf Schmerz wie Chamomilla nervos, aufgedreht, reizbar; Sinne überächarf, Ijdeen,Phantasien; statt schlafen hellwach durch jagende Gedanken.

·Cocculus (Kockelskörner) D12-30:„Reisekrankheit“; Schwindel, Übelkeit bis Erbrechen, Kopfschmerz, Schwäche und Leeregefühle; Folgen von Nachtwachen(Schlafmangel)

·Camphora (Kampfer) Tinktur -D1: Vorbeugend mehrmals  tgl. 2 Tr.; als Kreislaufstimulans mehrmals (alle 5 min)2 Tr.; Kollaps mit Eiseskälte des Körpers, aber lehnt Zudecken ab!; infektiöse Durchfälle.

·Eupatorium Perfoliatum (Wasserhanf) D6-30: „Brust - und Gliedergrippe“; Glieder - und Rückenschmerzen (wie zerschlagen oder gebrochen); Wundheit der Brust, besonders beim Husten; Frösteln und Fieber besonders vormittags

·Gelsemium (wilder Jasmin) D10-30: „Kopfgrippe“; Föhnkopfschmerz; Frösteln, schläfrig, zittrig, Glieder- und (Hinter) - Kopfschmerzen, Folgen unangenehmer Nachrichten.

·Dulcamara (Bittersüß) D10-30: Folgen von Unterkühlung, Durchnässung .(feuchte Räume, - Gegend, - Wetter etc.) mit Durchfall, Blasenentzündung, grippalem Infekt oder rheumatischen Beschwerden.

·Nux vomica (Krähenauge, Brechnuß) D6-30: „Kater-, Grippe- und Magenmittel“, Folgen von Magenüberladung, Streß, Ärger, Überarbeitung; Übelkeit, Völlegefühl, Kopfschmerzen, Stockschnupfen, Gliederschmerzen.

·Bryonia (Zaunrübe) D6-30: Brustgrippe mit trockenem schmerzhaftem Husten (jeder Atemzug schmerzt; Entzündung an Gelenken mit Hitze, Schwellung mit Verschlimmerung durch jede Bewegung; besser Ruhe, fester Druck.

·Cantharis (spanische Fliege)D6-30: akute Blasen- oder Nierenaffektionen mit heftig brennenden, schneidenden Schmerzen; häufiger Harndrang (auch Stuhldrang); oft nur wenige  Tropfen.

·Allium cepa (Küchenzwiebel)D12-30: akuter wäßrig - scharfer Fließschnupfen mit Augentränen und - beißen, häufiges Niesen (oft vor Schnupfen) besser im Freien, schlechter in Wärme

·Veratrum album (weiße Nieswurz) D12-30: „Kollaps - und Durchfallmittel“; Kollaps bei oder nach Erbrechen, schmerzhaften Durchfällen mit kaltem Schweiß (besonders Stirn); Haut bläulich, Nase spitz;.

·Stühle wie Reiswasser, Durst auf kaltes Wasser

·Arsenicum album D10-30: Folgen von verdorbener Nahrung (besonders Fleisch) mit Erbrechen, Durchfall, Schwäche; ängstliche Ruhelosigkeit; will nicht allein sein! will häufig schluckweise kühles Wasser.

 Verletzungen:

·Arnika D6-30:Folgen von Sturz, Schlag, Quetschung, Überanstrengung; Blutungen, Neigung zu Eiterung (Sepsis), Wundliegen; Gefühl wie wund, lahm geprellt, zerschlagen; geringste Berührung unerträglich; Bett zu hart.

·Hypericum (Johanniskraut) D6-30: „Nervenverletzungen“, gequetschte Finger; unerträgliche Schmerzen;, Nach Gehirnerschütterung, Rückenmarkprellung (z.B."Schleudertrauma), Operationen, Stichverletzungen; schlimmer durch Kälte, Feuchtigkeit, Berührung

·Apis (Honigbiene) D6-30): Bei Wespen -, Bienen -, Insektenstichen mit blaßroter Schwellung, brennend -, stechenden Schmerzen sehr berührungsempfindlich und wärmeempfindlich; besser durch kühle Auflagen und Kühle.

·Ledum palustre (Sumpfporst) D6-30: „Böse Wunden“ Stichwunden.(Messer, Nadeln, Insekten, Bisse); bläulich dunkle Verfärbung der Wundumgebung und Wunde mit Kälte derselben (oft gut nach Apis wenn dies nicht hilft).

·Symphytum officinalis (Beinwell) D3-4: „Knochenheil“ für derbes Gewebe; Knochenbrüche, Knochenhautverletzungen, stumpfe Augapfelverletzungen,  durch Schlag, Stoß etc.(oft sehr schmerzhaft).

·Rhus toxicodendron (Giftsumach) D12-30: Folgen von Überanstrengung (Sport, Überheben, Kälte, Durchnässung, Schmerz wie zerrissen; besser Wärme und Bewegung

Lit.: Homöopathie bei Sportverletzungen; Der Naturarzt 4(1997) 12-14 

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