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Das Reizdarmsyndrom ist durch folgende Symptome gekennzeichnet: Bauchschmerzen, u/o Stuhlgangsstörungen, u/o Aufgeblähtsein (Blähungen) aktualisiert 11/04
Kriterien für die Diagnose: Beschwerden seit mindestens drei Monaten. Ausschluß einer organischen Erkrankung. Unspezifische Enzündungszeichen: Abwehrspannung im Bauchdeckensegment (Härte der Bauchdecke), Hypertone Schutzkontrakturen (Hypertone Mittelstellung), verminderte Umgreifbarkeit, Verschieblichkeit und Druckempfindlichkeit, eine reflektorische Hemmung der Kotpassage oberhalb der Entzündung
Unterscheide hierbei: exokrine Pankreasinsuffizienz (Maldigestion), vermehrteDurchlässigkeit der Darmschleimhautschranke (Malabsorption), Entzündungen (unspezifische, Colitis ulcerosa, M. Crohn), sekretorischer IGA- Mangel, Nahrungsmittelallergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.B.: Laktoseintoleranz), bakterielle u/o mykotische Fehlbesiedlungen,
Naturheilkundliche Therapie des Reizdarmsyndroms: Ordnungstherapie: regelmäßige Mahlzeiten, Konflikt-, Streßabbau, Entspannung (autogenes Training) ausreichend körperliche Bewegung; Ausleitende Verfahren: Darmreinigung mit salinischen Laxantien, Teilfasten , dann leichte Kost, Erhöhen der Trinkmenge, Ballaststoffe nach Verträglichkeit, Mikrobiologische Therapie:bakterielle Substanzen, apathogene Symbionten (z.B. Joghurt, milchsaure Gemüse), Antigentherapie
Phytotherapie: bei Blähungen Aromatika als Karminativa, Bitterstoffe als Appetizier, Antiphlogistika, Schleimhautprotektiva, Senföle als Antiseptika und Enzymträger, Antrachinone als Laxantien, Cucrbitazeen als Choleretika und RES - Stimulanzien; Physikalische Therapie:Atemtherapie, Bewegungstherapie, Colonmassage, Reflexzonenmassage, Kneipptherapie, medizinische Bäder, Wickel, Packungen
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