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Nahrungsmittel, die vor Krebs schützen: Soja, Broccoli, Wermut, Kohl, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Safran, Zitrusfrüchte,Rotwein
Soja, aus Sojabohnen gewonnen, besticht durch seine günstige Nährstoff- zusammensetzung: es ist ein hochwertiger Energie-, Eiweiß-, Vitamin-, und Mineralstofflieferant und darin dem tierischen Eiweiß (auch Milchprodukten) weit überlegen. Soja enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Saponine), die krebserregende Stoffe oder Prozesse inaktivieren und auch Entgiftungs- mechanismen in Gang setzen können.
Die schützende Wirkung von Soja ist schon seit längerem bekannt. Bereits vor Jahren konnte gezeigt werden, daß Ratten, die mit Soja gefüttert und gleichzeitig krebserregenden Substanzen ausgesetzt waren, seltener Krebs bekamen als Tiere, die normales Futter erhielten. In Japan ist die Ernährung besonders sojareich. Die Frauen dort haben eine sehr viel geringeres Brüstkrebsrisiko - etwa nur ein vierter desjenigen von Europäerinnen. Es gibt auch Hinweise, daß der Wachstum von Prostatakrebszellen durch Soja gehemmt werden kann. Studien haben ergeben, daß auch das Risiko eines Kolonkarzinoms gesenkt werden kann.
Sojabohnen und -sprossen: sollten nur gekocht verzehrt werden (im rohen Zustand enthalten sie Enzyme, die zu Blutverklumpung führen können).
Tofu: dieser Sojaquark wird aus heißer Sojamilch, die mit dem natürlichen Gerinnungsmittel Nigari versetzt wird, gewonnen. Tofu gibt es "pur", mit Kräutern, Gewürzen, Nüssen und Rauchgeschmack.
Sojamilch: Sojamilch wird aus Wasser und gequollenen, zerkleinerten und gekochten Bohnen hergestellt. Als Calciumspender kann Sojamilch durchaus die Kuhmilch ersetzen (wobei hier die Meinungen etwas auseinandergehen).
Miso: ist ein Würzmittel. Es handelt sich hierbei um eine Paste aus Sojabohnen, Salz und eine Getreideart. Sie wird durch Vergärung mit Milchsäurebakterien und Schimmelpilzen gewonnen. Zur positiven Wirkung der Sojabohnen kommt zusätzlich die positive Wirkung der Milchsäurebakterien, mit unterstützender Wirkung auf die Darmflora. Miso wird eine hemmende Wirkung auf Krebstumoren im Darm nachgesagt.
Sojasoße: wird durch Faßgärung von Soja, Wasser und Salz gewonnen. Leider hat die Soße nichts mehr von den positiven Eigenschaften der Sojabohnen.
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