Tumorzellkonservierung

Tumorzellkonservierung (Tumorbanking)

Die Konservierung von Tumorzellen ist die Voraussetzung zur  Durchführung moderner Diagnose- und Therapiemethoden wie der Tumorimpfung und  dem Chemosensitivitätstest.
Bei Operationen von Tumoren wird das entfernte Gewebe von Pathologen und biochemischen Labors routinemäßig zur Beurteilung von Grad und Umfang der Krebserkrankung untersucht. Dazu wird jedoch meist nicht das gesamte Gewebe benötigt. Aus dem restlichen Gewebe können  Tumorzellen isoliert und konserviert werden, um sie beispielsweise für eine  Chemosensitivitätsuntersuchung oder für eine Immuntherapie zu nutzen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Tumorzellkonservierung ist ein möglichst schneller Transport des Tumorgewebes nach der Operation ins  Biotechnologische Labor. Das Gewebe sollte so früh wie möglich nach der Operation in einem möglichst gut erhaltenen Zustand aufgearbeitet werden.

Gefrorenes oder in Formalin fixiertes Material eignet sich nicht zur Konservierung!
Zur Durchführung ist es daher unabdingbar vor  einer Tumoroperation die Tumorzellkonservierung zu planen und vorzubereiten.

E-mail:
Dr.Ahlert@biotech-praxislab.de , info@celltrend.de

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